Ein ICO ist eine spezielle Art von Crowdfunding, bei welchem den Investoren gegen Einzahlung von Kryptowährungen oder traditionellem FIAT-Geld sogenannte Coins oder Token digital ausgegeben werden. Ronald Kessler geht in einem Beitrag in der UnternehmerZeitung 8/2018 der Frage nach, ob auch eine „normale“ KMU auf diesem Weg Kapital beschaffen kann, was beachtet werden muss und welche Kosten dabei anfallen.

Die Zeitschrift «Bilanz» hat Zulauf Partner in der Kategorie Medienrecht zur erstklassierten «Top Anwaltskanzlei der Schweiz» erkoren. Für die Erstellung dieses Rankings befragte das Marktforschungsunternehmen Statista über 7200 Anwälte, rund 450 Inhouse-Juristen, die Leiter der Rechtsabteilungen der 500 grössten Firmen der Schweiz und Mandanten von Anwaltskanzleien. Über 2000 Anwälte und Mandanten nahmen teil; sie gaben rund 18 750 relevante Empfehlungen ab.
Wir freuen uns über die Auszeichnung und danken unseren Mandant(inn)en sowie den teilnehmenden Jurist(inn)en und Anwaltskolleg(inn)en für die Empfehlung und das Vertrauen in unsere Arbeit.

Dr. Robert Flury has published a comprehensive and valuable insight on law and practice governing pharmaceutical trademarks in Switzerland in the World Trademark Review – Pharmaceutical Trademarks 2018/2019.

Ronald Kessler wird von Kunden und Rechtsanwälten als einer der besten Rechtsanwälte im Bereich Luftfahrt anerkannt und von Who’s Who Legal als Experte im Bereich Luftfahrzeugfinanzierungen aufgeführt.

CorporateINTL: Boutique Luftfahrzeugfinanzierungskanzlei des Jahres 2018 in der Schweiz

NZZ vom 16. September 2017 über die Privatsphäre von Social Media

Tweets seien grundsätzlich öffentlich, sagt das Bundesgericht. Somit dürften Medien jeden Tweet publik machen. Die Autorinnen Rena Zulauf und Maja Sieber sehen das in einem Artikel in der NZZ einiges differenzierter. Wenn es im realen öffentlichen Raum ein Recht auf Privatsphäre gibt, muss dies auch bei Social Media möglich sein. Das der Soziologie entliehene Konzept der Vorder- und Hinterbühne könnte dabei eine wertvolle Hilfestellung bieten.

Urheberrecht: Eine Schlichtungsstelle wäre sinnvoll

Rena Zulauf und Werner Stauffacher lancieren in einem Artikel in der NZZ die Idee einer Schlichtungsstelle im Urheberrecht.

Zulauf Partner erneut durch Media Law International ausgezeichnet

Media Law International hat Zulauf Partner erneut ausgezeichnet. Im Medienrechtshandbuch 2017 schreibt Media Law International:

Zulauf Partner is well regarded by peers and highlighted for its visibility in cases involving media and communications. Lawyers act for clients in cases of libel, slander and privacy protection, on radio and television regulation and on advertising law. Founding partner Rena Zulauf specialises in broadcast law, new media, entertainment and advertising. The team also advises on copyright and data protection.  

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Nicht alles, was wir auf dem Internet von uns (preis-)geben, ist auch für die Medienöffentlichkeit bestimmt. Dies ist seit 2010 gängige Praxis des Schweizer Presserates. Diesen Grundsatz wirft das Bundesgericht in einem Entscheid von Juli 2016 über den Haufen – zumindest wenn es um Twitter geht. Wer in Sozialen Medien aktiv sei, suche die Öffentlichkeit, so das höchste Gericht. Weil der Urheber einer Botschaft die Kontrolle über die Verbreitung seiner Einträge ohnehin verliere, seien diese nicht „privat“. Der Entscheid befremdet, weil er in letzter Konsequenz Twitter zum privatsphärenfreien Raum erklärt. Dass man öffentliche und private Tweets unterscheiden muss (und auch kann), lässt sich nach Ansicht von Rena Zulauf und Maja Sieber mit dem der Soziologie entliehenen Konzept der Vorder- und der Hinterbühne anschaulich darstellen (Fachartikel erschienen in AJP 4/2017).

Rena Zulauf und Maja Sieber stehen der Anwendung des Rechtsbegriffs der Person der Zeitgeschichte durch Schweizer Gerichte kritisch gegenüber. Im Kern der Kritik steht der Umstand, dass die Gerichte hierzulande den Begriff „Person der Zeitgeschichte“ mit dem öffentlichen Interesse an einer Berichterstattung gleichsetzen. Das ist problematisch, weil dabei die Abwägung entgegenstehender Interessen auf der Rechtfertigungsebene von Art. 28 ZGB oftmals verloren geht. Dass die Rechtsfigur der Person der Zeitgeschichte in der Schweiz in der beschriebenen Art angewendet wird, hat historische Gründe, die aber überholt sind. Dies zeigt ein Blick auf die geänderte Rechtsprechung in Deutschland nach einer entsprechenden Kritik des EGMR. Der Fachbeitrag erschien 2016 in einer Festschrift zum 70. Geburtstag von Rolf H. Weber.

Wenn ein Satz oder ein Artikel unter falscher Namensnennung sowie ohne Zustimmung des am Text Berechtigten verwendet wird spricht man juristisch von einer Urheberrechtsverletzung und umgangssprachlich von einem Plagiat. Welche Werke geschützt werden können und wie Autoren gegen Plagiatoren vorgehen können, führt Rena Zulauf in einem Interview im Magazin Schweizer Journalist (08-09/2015) aus.